Einführung eines fleischfreien Vollwerttags in der Jugendakademie

Der fleischfreie Vollwerttag (i.d.R. in der Mitte der Seminarwoche) soll die Jugendlichen für die Thematik „Gesunde Ernährung“ und „Umwelt- und Klimaschutz“ sensibilisieren. Vielfältiges, leckeres und anschaulich präsentiertes Essen soll den Jugendlichen diese Mahlzeiten  - im wahrsten Sinne des Wortes - schmackhaft machen. 

Nachfolgende  Informationen (jugendgerecht als Video präsentiert) gibt es an dem besagten Tag im Speisesaal , ergänzt durch Rezepte und weitere Infomöglichkeiten:

Ein vegetarischer Vollwerttag ohne Fleisch in der Jugendakademie!

Warum? Das hat viele – ökologische, ethische und gesundheitliche – Gründe:

  • Für Deine Gesundheit 
    • Die Energiebilanz pflanzlicher Ernährung ist genau um zehnmal besser als fleischliche  Nahrung
    • Die Hälfte unserer Krankheiten ist auf falsche und zu fette Ernährung zurückzuführen
  • Für unsere Umwelt
    • Die Rinderzucht (z.B. für die Mc-Donald Burger) ist mittlerweile die wichtigste Ursache für die Zerstörung des Regenwaldes
    • Die Tierwirtschaft ist nach Angaben der  Welternährungsorganisation FAO zu 18%  für den menschengemachten Klimawandel verantwortlich.
    • Tiere verbrauchen bis zu ihrer Schlachtung zehnmal so viele Pflanzen wie ein Mensch,  der – ohne den Zwischenverbraucher Nutztier – direkt vegetarisch lebt.
    • In Deutschland werden pro Kopf wöchentlich 1,7 Kilo Fleisch gegessen. Riesige Käfiganlagen und Schweinemastbetriebe mit  zehntausenden von Tieren sorgen für den Nachschub. Der Tierschutz bleibt da häufig auf der Strecke.
  • Für weltweite Gerechtigkeit
    • Weltweit können Menschen viel leichter satt werden ohne die übermäßige (subventionierte) Nutztierhaltung und die Menschheit würde durch verminderten  Fleischkonsum Lebensqualität gewinnen:
      • Wer z.B. ein Hähnchen isst, konsumiert dabei so viel zuvor verfüttertes hochwertiges Getreide und Soja, dass  davon 10-13 Personen vollwertig ernährt werden können.

Wir wollen nicht nur einen fleischfreien Tag, sondern ein klimafreundliches, nachhaltiges  und – möglichst – vollwertiges Essen, d.h.:

  • Saisonal einkaufen (z.B. keine Erdbeeren  im Winter) 
  • Regional einkaufen (z.B. statt Bananen, Äpfel aus der Region)
  • Vollwertige Produkte statt Industrie- und Fertigprodukte