Seminare mit Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe
Fachbereichsleitung Kooperation mit
Hauptschulen, Förderschulen und Berufskollegs
- Verena Winand
- Jahrgang 1974
- Diplom-Pädagogin
- Zusatzqualifikation Interkulturelle Pädagogik
- seit 2010 in der Jugendakademie
- Mitglied der Leitungsgruppe
- 75% Stelle
Seminare der politischen Bildung und des sozialen Lernens im Übergang Schule-Beruf, Berufsorientierungscamps --> Flyer
E-Mail: winand@jugendakademie.de
Tel.: 02227 / 90902 - 15
Fachbereichsleitung Kooperationen
mit Gymnasien, Real- und Gesamtschulen und Berufskollegs
- Alois Finke
- Jahrgang 1954
- Staatsexamen für Sekundarstufe II
- Supervisor (DGSV)
- seit 1982 in der Jugendakademie
- Mitglied der Leitungsgruppe
- 50% Stelle
Seminare des sozialen Lernens, der politischen Bildung und der religiösen Bildung --> Flyer
E-Mail: finke@jugendakademie.de
Tel.: 02227 / 90902 - 17
Zielgruppen
Die Jugendakademie führt Seminare mit Klassen, Jahrgangstufen, und Kursen durch.
Wir arbeiten mit Schülergruppen aller Schulformen ab Klasse 8, von der Mindestgröße ab 15 Jugendliche bis zu Großgruppenseminaren mit Stufen bis 90 TeilnehmerInnen.
Unsere KooperationspartnerInnen
- Förderschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen, Gymnasien
- Fachschulen, Berufsschulen, Berufskollegs
- Verbände
- Jugendzentren
- Einrichtungen der Jugendberufshilfe, Jugenddörfern ...

Themenangebote
Die Jugendakademie bietet Themen im Bereich der Persönlichkeitsbildung, des sozialen Lernens, der religiösen Bildung und politischen Bildung an. Im Vorfeld jeder Kooperation wird das konkrete Seminarthema zwischen der Schule und der Fachbereichsleitung und entsprechend den Förderungsvorgaben festgelegt; Feinabstimmungen erfolgen beim Schulbesuch und prozessorientiert während der Kurswoche.
Beispiele für das breite Themenspektrum:
- Kommunikation; (Klassen-)Gemeinschaft, Soziales Lernen
- Berufs- und Lebensplanung
- Arbeit, Beruf, Erwerbslosigkeit
- Liebe, Freundschaft, Sexualität
- Identität und Geschlechterrolle
- JugendlicheR sein, Freiheit, Verantwortung
- Glaube, Sinn des Lebens, Kirche als Orientierung
- Werte, Normen
- Okkultismus
- Drogen, Sucht, Sehnsüchte
- Umgang mit Geld
- Ökologie und Naturerfahrung
- Frieden, Gerechtigkeit
- Armut, Reichtum
- Multikulturelle Gesellschaft
- Interkulturelles Lernen
- Interessenvertretung

Seminartypen wie „Berufs- und Lebensplanung“, „Heute beginnt meine Zukunft“, „Erziehung ist niemals neutral“ werden kontinuierlich in der Rückkopplung mit langjährig kooperierenden Schulen und Förderungsgebern konzipiert und weiterentwickelt.
Seminarvorbereitung und -dauer
Jede Seminarplanung beginnt mit einem telefonischen Kontakt zwischen der interessierten Schule und der zuständigen Fachbereichsleitung. Gemeinsam werden Termine, Themen und Finanzierung besprochen - im günstigsten Fall ein- bis anderthalb Jahre vor dem Seminartermin. Die Absprachen werden dann im unmittelbaren Vorfeld konkretisiert und ein Schulbesuch durch die KursleiterInnen wird vereinbart: Die KursleiterInnen besuchen die Schule und sprechen mit den begleitenden LehrerInnen oder KooperationspartnerInnen und im Rahmen einer Schulstunde mit den Jugendlichen. Die Seminare dauern in der Regel von Montag 11 Uhr bis Freitag 11 Uhr. Nach Absprache können auch kürzere Seminare durchgeführt werden. ![]()
Rolle und Aufgaben der begleitenden PädagogInnen
Die Kursleitungen der Jugendakademie begleiten als pädagogische Fachkräfte die Gruppe in ihren Prozessen und haben die Programmverantwortung. Sie können in der zeitlichen Begrenztheit der Woche und frei von Leistungsbeurteilungen eine Beziehung zu den Jugendlichen aufnehmen, die eine intensive gemeinsame Arbeit an den anliegenden Themen ermöglicht und forciert.
Für die begleitenden LehrerInnen oder AusbilderInnen ist während des Aufenthaltes in der Jugendakademie ihre gewohnte Rolle bezüglich der Anleitung und Kontrolle von Lernprozessen aufgehoben. Ihre neue Rolle auf Zeit liegt in der Begleitung der Gruppe als BeobachterInnen und AnsprechpartnerInnen und, je nach Absprache, auch als Teilnehmende des Kursgeschehens. Das erlaubt ihnen, die Jugendlichen ohne Zeit- und Leistungsdruck von einer anderen Seite zu erleben. Darüber hinaus obliegt ihnen die Aufsichtspflicht im Freizeitbereich.
Die Begleitpersonen werden von den Kursleitungen regelmäßig über die Seminarinhalte informiert, so dass sie sich persönlich und im Kontakt mit den Jugendlichen mit den Inhalten des Seminars auseinandersetzen und diese ggf. im Schulalltag wieder aufgreifen können.
Rahmenvereinbarungen der Zusammenarbeit
Tage religiöser Orientierung
Schulen aller Schulformen können „Tage religiöser Orientierung (TrO)“.in der Jugendakademie durchführen, die dafür neben Unterkunft und Verpflegung auch KursleiterInnen zur Verfügung stellt, die das Programm eigenverantwortlich durchführen
Die Schulen bzw. ReligionslehrerInnen beantragen selbst die Zuschüsse bei ihrem Bistum, um die von der Jugendakademie in Rechnung gestellten Teilnehmergebühren für das Gesamtprogramm zu reduzieren.
Informationen zu den Inhalten und zur Förderung von TrO im Erzbistum Köln
Teilnahmebeiträge für Schülerseminare
Bildungsseminare mit öffentlicher Förderung
- 150,00 Euro / Woche
TrO und nicht über die Jugendakademie öffentlich geförderte Kurse
- 190,00 Euro - 210 Euro /Woche
Leistungen der Jugendakademie
Schulbesuch im Vorfeld, Unterkunft, Verpflegung mit vier Mahlzeiten, Nutzung von Tagungs- und Freizeiträumen, Kursmaterialien, pädagogische Leitung im Teamerschlüssel zwischen 1:10 und 1: 15 Teilnehmenden. Die Jugendakademie übernimmt für die Kurse (außer TrO) die Beantragung und Abrechnung der Zuschüsse und stellt der Schule dann den o.g. Pauschalpreis für die gesamte Maßnahme in Rechnung.
Zur Zeit werden die Schülerseminare der Jugendakademie durch folgende Zuschussgeber gefördert
- Kinder - und Jugendplan NRW
- Kinder- und Jugendplan des Bundes (KjP)
- Bundeszentrale für politische Bildung (BpB)

Berufsorientierungscamps
für
SchülerInnen aller Schulformen
im Rahmen des Projekts „Zukunft fördern – vertiefte Berufsorientierung gestalten“
Für das Jahr 2011 können Schulen wieder selbst Mittel für Berufsorientierungscamps beantragen, die Jugendlichen der Klassen acht und zehn einen 2,5 bis 4,5-tägigen Aufenthalt mit pädagogischem Programm in der Jugendakademie kostenfrei ermöglichen.
Die Stärken unseres BO-Campkonzepts liegen in
- der konzentrierten Form von Leben und inhaltlicher Arbeit an einem Ort,
- der Einbindung des hauseigenen Niedrigseilgartens und der Kletterwand
- dem pädagogischen Programm und in einer altersangepassten Methodik und Didaktik, um die Jugendlichen für die Auseinandersetzung mit eigenen Stärken und Schwächen, ihrer Teamfähigkeit und ihren Vorstellungen über ihre berufliche Orientierung zu befähigen.
Informationen zu den BO-Camps im Rahmen des Programms „Zukunft fördern“ in der Jugendakademie und über freie Plätze auch noch im ersten Halbjahr 2012 über
- Clara Jobs
Bildungsreferentin
Tel: 02227/90 90 2-15
jobs@jugendakademie.de
Bewerbungen für die Schulen
ab dem 06.02.2012 unter www.zukunft-foerdern.de 
„Die eigene Zukunft in die Hand nehmen“ –
DeutschFERIENcamp für Jugendliche der Klassen 7 und 8
vom 01.-12.08.2012 in der Jugendakademie Walberberg
Besonders angesprochen werden Jugendliche, deren schulische Prognose zur Erreichung eines qualifizierten Schulabschlusses und damit zu einer erfolgreichen Berufswahl insbesondere durch Defizite im schriftlichen und mündlichen Deutsch gefährdet ist. Dazu zählen insbesondere Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte, weil gute Deutschkenntnisse immer noch die beste Voraussetzung sind für gesellschaftliche Integration, erfolgreiches und selbstbewusstes Auftreten und für die Fähigkeit, seine Qualifikationen auch in anderen Gebieten erfolgreich vermitteln zu können.
Ziele des Projektes sind u.a.:
- die konkrete Verbesserung der Deutschkenntnisse als auch der Ausdrucksfähigkeit und des Auftretens der Jugendlichen, um dadurch ihr Selbstbewusstsein insgesamt zu unterstützen.
- die Entwicklung individueller Handlungsperspektiven bezüglich der eigenen Lebensplanung.
- die Erarbeitung und Erprobung sogenannter Schlüsselkompetenzen anhand erlebnispädagogischer Übungen (u.a. im Niedrigseilgarten und an der Kletterwand).
- gemeinsame Sport und Freizeiterlebnisse, die einen positiven Umgang miteinander fördern.
Erfahrene TheaterpädagogInnen, SprachtrainerInnen, SeilgartentrainerInnen sowie weitere TeamerInnen sorgen für eine professionelle Begleitung und Anleitung der Jugendlichen und ein aufeinander abgestimmtes Programm.
Der sehr günstige Teilnahmebeitrag für die Jugendlichen von 80,-- Euro wurde möglich durch die finanzielle Projektunterstützung der Bundesliga-STIFTUNG, der RheinEnergie Stiftung Jugend Beruf Wissenschaft, der Stiftung Morgensterne des Erzbistums sowie durch Fördermittel der Abteilung Jugendseelsorge des Erzbistums Köln.

Der beigefügte jugendgerecht gestaltete Flyer kann zusammen mit dem Anmeldebogen als Druckversion bei der Jugendakademie angefordert werden.
Reinhard Griep
E-Mail: griep@jugendakademie.de
Tel.: 02227 / 90902 - 12

