Deutsch-Bosnische Jugendbegegnung zum Thema Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien

baum in einer halboffenen Glaskugel

Alle stöhnten über das heiße Wetter. Und richtig: es waren die heißesten letzten 4 Jahre seit der wissenschaftlichen Wetteraufzeichnung. Der Klimawandel ist längst bei uns angekommen.

Das wissen nunmehr auch die jeweils 10 deutschen und bosnischen Jugendlichen, die sich zusammen mit ihren Teamer*innen mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels und vor allem mit der Frage beschäftigen, was wir alle konkret dagegen tun können.

Begonnen hat das Thema schon mit der Anreise: Die bosnische Gruppe hat bewusst auf das Flugzeug als Verkehrsmittel verzichtet und ist mit dem Zug angereist. „Das war zwar sehr anstrengend und hat länger gedauert, aber dadurch haben die Jugendlichen auch gespürt, welche Entfernung wir zurücklegen mussten und wie sich Landschaften und Grenzen verändern“, betont Katica Smiljanic`,  Betreuerin der bosnischen Gruppe.

Die jungen Leute zwischen 16 und 20 Jahren stellten sich die Frage „wie wollen wir leben?“ und „was brauchen wir zu einem guten Leben und worauf können wir verzichten?“.

Neben thematischen Exkursionen z.B. in den Hambacher Forst oder zur Müllverbrennungsanlage in Köln, standen auch praktische workshops an, in denen konkret zum Thema „Nachhaltigkeit und alternative Energien“ gearbeitet wurde.

Neben dem Bau von upcycling-Produkten aus Abfall oder einer möglichst CO2-neutrale Essenszubereitung, stand besonders das Projekt „Aufbau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Jugendakademie“ im Mittelpunkt.

Im nächsten Jahr (Osterferien) ist die Rückbegegnung in Bosnien geplant.

In der Presse