Nachhaltige Bildung konkret
Europäische Freiwillige engagieren sich in der Jugendakademie Walberberg und in Brühl
Acht junge Menschen aus ganz Europa – aus Spanien, Frankreich, Italien, Rumänien und Finnland – engagierten sich vom 18.02.2026 bis zum 20.03.2026 im Rahmen eines europäischen Freiwilligendienstprojekts mit Mitteln aus dem Europäischen Solidaritätskorps in der Jugendakademie Walberberg und setzten sich intensiv mit dem Themen Umweltschutz, Artenvielfalt, Nachhaltigkeit und Klimawandel auseinander.
Praktischer Beitrag zu Arten und Datenschutz
Um einen praktischen Beitrag zum Arten und Klimaschutz zu leisten, setzten die Freiwilligen in den vier Wochen mehrere Projekte im Außengelände der Jugendakademie um: zwei Teiche wurden zu neuem Leben erweckt, der Innenhof neu bepflanzt und gestaltet sowie neue Lebensräume für Insekten und Wildbienen wie etwa ein Lebensturm und eine Wildblumenwiese geschaffen.
Begleitend hierzu beschäftigten sich die Teilnehmenden in interaktiven Workshops und im Rahmen eines Einführungs- und Abschlussseminars mit dem Zusammenhang zwischen Artenschutzprojekten und Klimawandel und Klimagerechtigkeit bzw. nachhaltiger Lebensweise. Die fachliche Begleitung fand durch das pädagogische Team der Jugendakademie statt.
Enge Kooperation
mit engagierten Bürger*innen aus Brühl
Erstmals wurde das Projekt in enger Kooperation mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus Brühl durchgeführt, die sich in lokalen Klimaschutzinitiativen einsetzen.
Sie haben den europäischen Freiwilligen während dieser vier Wochen ein Zuhause auf Zeit geboten. Die Freiwilligen haben tagsüber in der Jugendakademie Walberberg in Klimaschutzprojekten gearbeitet und in der Zwischenzeit bei den Brühler Gastgebern gewohnt.
Neben der praktischen Arbeit lernten die europäischen Freiwilligen verschiedene regionale Klimaschutzinitiativen wie etwa „keinkauf“ in Brühl und die Solidarische Landwirtschaft in Bonn kennen. Auf dem Programm standen außerdem ein Stadtspaziergang zum Thema „Zero Waste“ in Brühl sowie ein Besuch bei Klimaaktivist*innen im Hambacher Forst. Gleichzeitig bot das Projekt auch den Brühler Gastgeber*innen die Möglichkeit, sich stärker zu vernetzen und den Blick vom lokalen Klimaschutz zu einer europäischen Perspektive hin zu weiten und einen Eindruck von Klimaschutz in den anderen Ländern zu bekommen.